Vini, Vidi, Vici (Der zweite Tag)

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Startvorbereitungen

Start in einen tollen Tag

The Master himself... beim schieben

Über den Auffer Bach

Zugmantel

Zugmantel, der Turm

Hinter Orlen

Das kommt öfter vor: Neue Wegführung

Mal wieder bergauf...

Am Galgenkopf

Eroberung des Kastell Holzhausen

Der "Limes"

Durch Mühlbachtal

Schlam(m)perei

Wild und ursprünglich

Blick ins Lahntal

Bahnhofsplatz Bad Ems

Warten auf den Zug

Geschafft, in jeder Beziehung

Am nächsten Morgen sind wir recht früh wach. Die Nacht habe ich relativ gut überstanden, zweimal musste ich mich noch schlagartig in die Senkrechte begeben. Nach dem Besuch im Bad fangen wir an, unsere sieben Sachen zusammen zu packen. In meinen Knochen spüren ich noch den gestrigen Tag. Um halb acht gehen wir zum Frühstück. Schon steht alles bereit, wir sind die einzigen Gäste. Es ist nicht das, was man in der Regel in einem grossen Hotel bekommt, aber es reicht, jeder von uns kann sich sogar noch ein Brötchen für unterwegs machen.

Nach Zahlung der Rechnung holen wir unsere Bikes aus dem Schuppen. Tatsächlich, auf dem Land kommt nichts weg. Kurz wird die Kette geölt und schon kann es losgehen. Dabei frage ich mich, warum wir eigentlich Ärmlinge und Weste etc. mitgenommen habe. Die Sonne scheint bereits aus vollen Rohren. Wir rolle uns locker zum Schlusspunkt des gestrigen Tages ein. Dort dauert es einige Minuten, bis ich alles für die neue Routenaufzeichnung vorbereitet habe. Aber dann kann es losgehen.

Wir rollen durch den Ort und kurbeln locker mit, um die Muskeln aufzuwärmen. Gleich hinter dem Ort beginnt eine leichte Steigung und führt uns am Römerturm vorbei, den wir bereits gestern besichtigt haben. Nach der Überquerung der Strasse geht es auf einem Wiesenweg bergab. Obwohl wir schon geduscht haben, werden wir erneut nass. Der Tau auf den Gräsern wird von den Reifen aufgewirbelt und uns ins Gesicht gespritzt. Ach ist das herrlich, schöner könnte ein Bikermorgen nicht beginnen.

Wir fahren durch die Felder, an Waldrändern entlang, queren einen Bahndamm und unterfahren eine Autobahn. Kurz dahinter soll es laut Karte richtig zur Sache gehen. Man erinnere sich: Höhenlinie an Höhenlinie...

Dabei beginnt alles ziemlich harmlos. Wir biegen vom breiten Waldweg auf einen schmalen Trail ein, der zwar etwas ansteigt, aber voll fahrbar ist. Kann also nicht so schlimm sein, denke ich mir, doch nach hundert Metern werde ich eines besseren belehrt. Immer steiler wird der Trail, Ritzel um Ritzel wird hochgeschaltet, bis nichts mehr geht. Ich muss absteigen, dass ist dann doch etwas zu heavy für mich, dazu noch der Rucksack und dann am frühen Morgen. Carsten hingegen kurbelt unermüdlich weiter. Schneller als ich ist er allerdings auch nicht. Schließlich muss auch er aufgeben und absteigen. Später wird der Höhenmesser eine Maximalsteigung von 30% anzeigen.

Nach 100 Höhenmeter wird es etwas flacher und wir können beide wieder aufsteigen um uns gleich danach in eine Abfahrt zu stürzen, der Weg ist nicht besonders aufgeräumt, es geht über einen dicken Laubteppich, verstreuten Ästen und kurzen Baumstümpfen. Da heißt es volle Konzentration.

Über eine kleine Brücke überqueren wir den Auraffer Bach. Nach einem weiteren kurzen Anstieg erreichen wir dann Eschenhahn. Hier will uns meine GPS-Recherche nach links führen, die Ausschilderung geht allerdings rechts weiter. Wir entschließen uns der Ausschilderung zu folgen. Am Ortsausgang müssen wir die Strasse kreuzen und Richtung Friedhof fahren. Hier ist dann wieder ein kurzes Stück Schieben angesagt, über Treppen geht es den Hang hinauf. Oben angekommen fahren wir dann oberhalb des Ortes auf dem Kamm entlang. Wir geniessen die Aussicht, die uns die umliegenden Hanglagen präsentiert.

Hinter Eschenhahn führt uns dann der Weg wieder in den Wald, langsam aber stetig steigt die Strecke an. Wir steigern etwas unser Tempo. Als es wieder etwas flacher wird, lassen wir die Stollen mal so richtig laufen. Nach einer Kurve wird der Weg breiter und gibt den Blick auf etwas frei, was wir beide noch nicht gesehen haben.

Wir haben den Zugmantel erreicht. Hier wurde ein Teilstück des Limes komplett rekonstruiert. Als erstes sehen wir einen Palisadenzaun, dahinter befindet sich ein Graben mit einem anschließenden Wall. Als Abschluss steht dann noch ein entsprechender Wachturm. Das Ganze sieht schon sehr beeindruckend aus. Leider ist auch dieser Turm gesperrt und kann nicht betreten werden. Dennoch machen wir Foto für Foto. So hätten wir uns alle bisherigen Limesdenkmäler gewünscht.

Hier soll es auch ein römisches Kastell geben, allerdings ist davon heute nichts mehr sichtbar. Also kreuzen wir die Bundesstrasse und fahren an einer Keksfabrik vorbei. Der Duft von frischgebackenen Gebäck unschwirrt unsere Nasen, eine Latte Macchiato dazu und die Welt wäre perfekt, aber uns erwartet erstmal nur Müsliriegel und Apfelsaftschorle.

Kurz vor Orlen verlassen wir wieder die Strasse und fahren auf einem ansteigenden Schotterweg Richtung Wald. Die Topografie etwas sanfter , aber nicht unbedingt entspannender. Statt knackigen Anstiegen und rasanten Abfahrten, wie am ersten Tag, geht die Strecke heute in ein ewiges Auf und Ab über. Das zerrt sowohl an unserer Kondition und auch Konzentration. Das bleibt nicht ohne Folgen.

An der Muckerdelle, nach einem kurzen Anstieg, müssen wir am Rand einer Wiese den Hang hinunter. Es ist leicht feucht und ich lasse es mal wieder etwas schneller laufen, als der Weg in den Wald weitergeht. Ich achte nicht so richtig auf die Ausschilderung, sondern konzentriere mich auf den Trail. Und dann passiert es, etwa 5 Meter vor mir liegt ein dicker Ast quer über den ganzen Weg im hohen Gras. Ich kann den Lenker nicht mehr richtig hochreissen und rutsche dadurch mit dem Vorderrad am Ast entlang, was unweigerlich zum Sturz führt, als ich im Flug hinter mir jemanden "STOPP" rufen höre. Ja Mann, nur leider lässt sich der Flug nicht stoppen, so gern ich das auch würde. Mit den Händen versuche ich mich abzufangen und dann abzurollen. Dabei lande ich auf dem Rücken. Schei**, ich bin grad gestürzt. Mein NC1 liegt etwas 4 Meter von mir entfernt. Carsten kommt rangefahren und ruft schon von weiten, ob alles okay ist. Ja, scheint soweit alles okay, bis auf meine linke Innenhand, bei der sich ein Astansatz durch den Handschuh gebohrt hat, und einer Schürfwunde am Knie scheint alles in Ordnung zu sein. Gut, dass ich einen Rucksack hatte, sonst wäre eventuell mehr passiert, aber so hat dieser als Airbag fungiert. Meine Gedanken springen zum Bike, aber auch das scheint keine Schaden genommen zu haben.

Ich hätte gar nicht den Weg fahren brauchen sondern mich nur leicht rechts weiter an der Wiese halten müssen. Deswegen auch der Ruf von Carsten. Na super, also auch noch unnötig gestürzt, denke ich. Nach kurzer Versorgung der Wunden kann es weitergehen.

Wieder müssen wir durch ein Waldgebiet, der Trail wird zunehmend verbockter, vom Sturm herruntergewehte Äste versperren den Weg und selbst bergab müssen wir teilweise schieben. Am Waldrand geht es dann wieder auf einem Wiesentrail weiter, das zerrt an unseren Kräften. Endlich erreichen wir einen einigermassen befestigten Weg, als uns ein älterer Herr mit einem Faltrad entgegenkommt und fragt ob wir auch auf dem Limesweg unterwegs sind. Wir unterhalten uns kurz mit ihm und zollen im höchsten Respekt. Mit einem Faltrad, mit Gepäck und Rucksack über diese Strecke, Mann, das ist nicht ohne. Die nächsten Kilometer sehen wir immer wieder seine Spuren, besonders in den Schlammpassagen

Dann endlich wird der Untergrund besser, es geht auf sandigen Wegen an Fischteichen entlang in Richtungs Adolfseck. Hier dann wieder bergan nach Lindschied . Langsam könnte ich mal eine Pause vertragen, allerdings scheinen wir etwas im Zeitplan zurückzuhängen, denn wenn ich die bisherige Strecke und die Zeit hochrechne, könnte es knapp werden, also sage ich nichts und wir rollen weiter.

Hinter Lindschied geht es weiter bergan, der Rucksack wird immer schwerer und schwerer. An der Villa Lilly, anscheinend einem Schulungszentrum fahren wir in Richtung Galgenkopf. An der Anhöhe muss ich dann doch stoppen und ein wenig verschnaufen. Am Galgenkopf verlassen wir dann den Wald und können schon in das weit entfernte Lahntal blicken. Weiter geht es über den Höhenzug Richtung Kemel, wo wir kurz vor dem Ort rechts abbiegen und parallel zur Bundestrasse fahren.

Alternative Unterkunft
Wer den ersten Tag weiterfahren möchte, als wir, den können wir eine Unterkunft in Ramschied empfehlen. Dazu muss man am Wegpunkt ?? statt nach rechts, links abbiegen und bis zur ehemaligen Kaserne fahren, dort links am Zaun entlang, am Ende dann rechts und gleich wieder links den breiten Schotterweg entlang. Dieser führt dann ins Wispertal zum Gasthof und Pension "Zum Wispertal"
Kontakt

Hinter Kemel geht es dann wieder durch den Wald weiter nach Huppert. Wir fahren am Stegerhof vorbei und "unterhalten" uns kurz mit den kleinen Ziegen, die am Wegesrand aus Langerweile rummeckern. Ingesamt wird die Strecke zunehmend uninteressanter aber nicht minder anspruchsloser. Vielleicht liegt es auch am Hunger und der Erschöpfung, die sich in mir breit macht. Da kommt das Kastell Holzhausen genau richtig. Kurzerhand erstürmen wir die Ruine und besetzen das ehemalige Fahnenheiligtum. Ich mache mich über das Brötchen vom Frühstück her und Carsten hat auch noch etwas Kuchen von gestern übrig. Während ich den weiteren Streckenverlauf studiere, erkundet Carsten unsere neue "Eroberung".

Nach dieser Pause geht es mir wieder besser und wir nehmen den Weg wieder unter die Stollen. Nach einiger Zeit erreichen wir dann auch den heutigen Ort Holzhausen. Hier geht es zuerst auf der Strasse weiter, bis wir am Ortsausgang den Friedhof erreichen, Hier biegen wir auf einen Nebenweg ab und können es mal so richtig rollen lassen, denn es geht jetzt kilometerweit bergab. Wir können uns rechts und links die Höhenzüge betrachten und uns entspannen. Gleichzeitig machen wir einiges an Kilometer und Zeit gut.

Kurz vor Pohl müssen wir dann dieses dahinrollen stoppen und links durch den Ort fahren. Hinter Pohl weist uns dann ein Hinweisschild wieder darauf hin, dass wir uns direkt auf dem Limes befinden. Durch einen ehemaligen Grenzgraben cruisen wir direkt auf Hunzel zu. Von dort geht es dann weiter Richtung Berg. Dieser Ort liegt seinem Namen entsprechend auf eben demselbigen und über etliche Kurven erklimmen wir die Anhöhe. So langsam schwindet meine Kraft erneut etwas. Das ständige Auf- und Ab zerrt doch an meinen Kräften, oder sagte ich das schon?

Hinter Berg rasen wir dann wieder durch eine Talschneise bergab. Alles was wir in den letzten Minuten an Höhenmetern gutgemacht haben, wird nun innerhalb einer Minute wieder vernichtet. Trotzdem ist die Abfahrt ein Traum. Danach biegen wir dann links ins Mühlbachtal ein, dass links und rechts von hohen Bäumen gesäumt ist. So erreichen wir die Käsmühle. Kurz dahinter ist dann einmal mehr eine leichte Übersetzung gefordert, denn es geht auf einigen Metern steil bergan. Meter um Meter wird an Höhe gewonnen.

Bisher war eigentlich alles sehr gut ausgeschildert, doch jetzt oberhalb von Geis , stehen wir das erstemal ratlos vor Karte und GPS, denn an der Strasse fehlt jegliche Ausschilderung und es ist auch kein Weg offensichtlich. Carsten fährt ein Stück Strasse entlang, schlägt sich durchs Dickicht auf einen parallel laufenden Weg, aber er findet kein Limes Symbol. Also beschließen wir, uns aufs GPS zu verlassen und fahren einige Meter auf der Strasse entgegen der Richtung und biegen dann an einer Schutzhütte vorbei, wieder auf dem vom GPS angezeigten Weg ein. Irgendwann müssen wir ja wieder auf die eigentlich Route kommen. Zwar wird der Weg immer schmale und unwegsamer, aber wir fahren tapfer weiter. An der nächsten Strasseneinmündung biegen wir dann wieder rechst ab und schon nach gut 50 Meter finden wir das uns vertraute Limes-Symbol. Jetzt sind wir wieder auf dem richtigen Weg.

Gerade haben wir uns etwas erholt, kommt das nächste Hindernis auf uns zu. Auf etwas 50 Metern besteht der Weg nur noch aus einer einzigen Schlammpassage, rechts von einem Stacheldrahtzaun und links von dichten Gestrüpp begrenzt. Erschwerend kommt hinzu, dass wohl Reiter meinten, die Weg zusätzlich noch malträtieren zu müssen. Die Laufräder sacken gnadenlos ein und beim ersten Schritt verschwindet mein Fuß bis zum Knöchel im Schlamm. Beinahe kommt er ohne Schuh wieder raus. Beide sind wir am fluchen und wünschen den Besitzern der Gäule die Pest an den Hals. Wie kann man nur so einen Weg so kaputtmachen.

Nach gut 100m erreichen wir dann wieder festen Boden, allerdings sehen unsere Bikes entsprechend aus. Aus einem breiten Asphaltweg fahren wir dann oberhalb von Schweighausen entlang. Die Landschaft hat mit seinen sanften Anhöhen etwas von Voralpenland. Hinter dem Ort passieren wir eine Kreuzung und müssen auf der Strasse weiter, die Sonne brennt inzwischen gnadenlos auf uns herab und am Waldrand angekommen, halte ich im Schatten um mir ein aufbauendes Gel zuzuführen. Dabei stehe ich genau an der Stelle, wo der Limesweg von der Strasse in den Wald abbiegt. Welch ein Zufall, beinahe hätten wir das übersehen, aber dann kommt es noch einmal knüppeldick für uns. Genau auf dem Weg liegt ein umgestürzter Baum, an dem kein Vorbeikommen ist, weder rechts noch links. Also bleibt uns nichts anderes übrig als durch ihn hindurch zu klettern, die Aktion nimmt etliche Minuten in Anspruch und ist mit den Bike keine leichte Aufgabe. Carsten ist am fluchen, wie ein Rohrspatz "Der liegt doch schon länger hier, kontrollieren die denn nicht ihre Wanderwege?". Doch danach fahren wir auf einem Trail, der umsäumt ist von satten grünen Farn. Wild und ursprünglich stellt sich dieser Wegabschnitt dar.

Hinter dem Forsthaus Wolfsbusch wird es dann nochmal so richtig schön technisch und steil. Nach dem, was wir heute schon erlebt haben, eine richtige Erholung. Ich lasse es einfach, in Vertrauen auf meine guten Bremsen, einfach laufen und so schließen wir förmlich am Heinrichshof vorbei. Schon können wir in der Ferne die Höhenzüge des Lahntals erblicken. Auch Carsten ist begeistert und kann von diesem Streckenabschnitt nicht genug bekommen.

Dann heißt es nochmal runterschalten und einen Gegenanstieg erklimmen, bevor wir dann entgültig ins Tal rauschen. Über einen breiten Serpentinenweg erreichen wir Bad Ems. Auf dem Display des Etrex kann ich schon den Endpunkt sehen. Dort angekommen, sind wir genau am Bahnhof von Bad Ems gelandet. Geschafft.

Auf dem letzten Streckenabschnitt konnten wir nochmal richtig Zeit gutmachen, so dass wir fast anderthalb Stunden Aufenthalt haben. Das sollte reichen um eine Fahrtkarte zu besorgen. Bad Ems hat zwar einen schönen neuen Bahnhofsvorplatz, allerdings keine eigentlich Bahnhofshalle mit einem Fahrkartenschalter mehr. Einzige Möglichkeit an eine Fahrkarte zu kommen, ist ein Automat auf dem Bahnsteig. Erst im zweiten Anlauf schaffen wir es, ihm unser Ziel Butzbach klar zu machen und ihm eine entsprechende Fahrkarte zu entlocken. Eigentlich brauchten wir auch noch entsprechende Karten für unsere Bikes, nur sieht das Automatenprogramm der Deutschen Bahn eine solche Möglichkeit nicht vor, also machen wir unsere Bikes kurzerhand zu Schwarzfahrern.

Da wir noch eine gute Stunde Zeit haben, nutzen wir diese, uns mit Getränken und etwas Proviant zu versogren, was in einem Kurort nicht ganz einfach ist. Kilometerweit fahren wir an der Uferpromenade der Lahn entlang und halten Ausschau nach einem Supermarkt, denn wir dann mit Hilfe von einem Passanten endlich nach gut 20 Minuten finden.

Gut gestärkt machen wir uns dann wieder auf zum Bahnhof und erwarten wir sehnlichst unseren Zug, der mit ein zwei Minuten Verspätung eintrifft. Natürlich ist diese Reginalbahn hoffnungslos mit Radreisenden überfüllt und nur unter großer Anstrengung finden wir einen Platz für uns und unsere Bikes. In den nächsten Bahnhöfen haben weitere Radreisende keine Chance, noch zuzusteigen. So zuckeln wir durch das Lahntal nach Giessen. Hier müssen wir nochmal umsteigen und nach weiteren 15 Minuten sind wir wieder in Butzbach. Unterwegs frage ich dann Carsten, ob es nicht sinnvoller gewesen wäre, gleich mit dem Zug nach Bad Ems zu fahren, dass wäre einfacher und schneller gewesen. Er schaut mich nur an, schüttelt den Kopf und meint: "Dann hätten wir die letzten zwei Tage nicht so viel Spaß gehabt und wir hätten nicht so eine beeindruckende Landschaft und Strecke erleben dürfen." Ich nicke ihm zu und lasse seine Aussage so stehen, denn besser hätte man es nicht ausdrücken können.













Vini, Vidi, Vici (122 kb)

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Der Limes, vor 2000 Jahren die Grenze zu den Barbaren, und jetzt schlagen diese zurück. Wir biken auf den Spuren der alten römischen Grenze und genießen dabei Kultur und Landschaft.

Der Limestrail führt quer durch den Taunus von Butzbach nach Bad Ems an der Lahn auf dem ausgeschilderten Limesweg des Taunusclubs. Er ist gut ausgeschildert und ein Verfahren ist fast nicht möglich. Dennoch sollte man die Tour nicht unterschätzen, denn sie verlangt einiges an Kondition von einem ab. Dafür "erfährt" man sich aber teilweise traumhafte Trails.

Literatur

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zur Zeit ist mir keine Tourenliteratur bekannt

Karten

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Top 50. Hessen, amtliche topografische. Karten.
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ASIN: 3894463384
EUR 44,00
Ausgabe 2004

Obwohl die Tour in Rheinland-Pfalz endet, ist die Strecke komplett auf der Hessenkarte darstellbar.

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Taunus-westlicher Teil
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Landesvermessungsamt Hessen
ISBN:3894463074
EUR 7.00
Ausgabe 2001